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Mitteilungen - aktuelle Neuigkeiten

Aktuelle Informationen rund um das Thema Vulkaneum. Sie finden hier die aktuellsten Mitteilungen. Interessieren Sie sich für ältere Berichte? Dann schauen Sie in unserem Pressearchiv nach.

Zum Pressearchiv: Das sagt die Presse



Entdeckungsreise im Vulkaneum

FÜHRUNGEN - Vulkanexpertin Kerstin Bär und GTS-Mitarbeiterinnen empfangen Schüler der Grundschule

SCHOTTEN - (sw). Das Vulkaneum hatte Besuch von den Schülerinnen und Schülern der Grundschule. In Vorbereitung einer Projektwoche zu dem Thema „Meine Heimat die Vulkanregion Vogelsberg“ freute sich die Schule über gute Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für Tourismus und Stadtmarketing (GTS), die das Vulkaneum betreiben wird. Unterstützend im Einsatz war auch Kerstin Bär. Die Vorsitzende der Deutschen Vulkanologischen Gesellschaft, Sektion Vogelsberg, sowie Tina Ulm und Anja Lehmann von der GTS empfingen die jungen Gäste. Die Führung durch das noch weitgehend leer stehende Gebäude des Vulkaneums war für sie auch ein willkommener Probelauf, denn das Konzept des Erlebniszentrums ist auch schwerpunktmäßig auf Schulklassen ausgerichtet.

„Das Vulkaneum ist noch eine Baustelle“, sagte Tina Ulm, was zuweilen auch wegen der lauten Geräusche eines Bohrhammers anschaulich unterstrichen wurde. Noch gibt es von den geplanten Ausstellungsstücken und Mitmachstationen wenig zu sehen, sodass ein bisschen Fantasie gefordert war. Die drei Vulkaneumsführerinnen hatten eine Geschichte vorbereitet. Darin wird in kindgemäßer Form vermittelt, wie die Erde mit dem Innern, dem Mantel und schließlich der Erdkruste, der oberen Hülle aufgebaut ist, ähnlich wie ein Pfirsich oder eine Avocado. Im Erdmantel schmolz vor vielen Millionen Jahren unter hohem Druck Gestein zu Magma, das bei einem Vulkanausbruch an die Oberfläche geschleudert wurde. Aus Magma wurde Lava, die sich in Strömen ergoss, erkaltete und sich dunkel verfärbte. Viele Millionen Jahre später, in heutiger Zeit, wird die erstarrte Lava als Basalt in Steinbrüchen zu Schotter gebrochen und als Baummaterial verwendet. Zum Beispiel auf dem großen Parkplatz auf dem Hoherodskopf oder – ganz aktuell – auf dem Parkplatz vor der Festhalle.

Wie eine Vulkanausbruch anläuft, das ließen die Vulkanführerinnen die jungen Pennäler mit einem kleinen Bewegungsspiel nachempfinden, bei dem die Kinder aus der Hocke in die Luft springen sollten.

Interessant war auch die Spielstation mit kleinen Findlingen. „Sandsteine sind ein weiches Gestein, der Basalt ist hart und verwittert kaum“, erläuterte Kerstin Bär. Bewunderung fanden die dicken Mammutbaumstämme, die im Vulkaneum nicht nur das Dach stützen, sondern auch einen Bezug zur Natur des Vogelsberges herstellen, denn die Bäume stammen aus dem Läunsbachtal.

Staunen löste die Ankündigung aus, dass das Vulkaneum auch eine Mutprobe vorhalten wird. In Form eines dicken Steins, der einst bei einem Vulkanausbruch durch die Luft flog und rund 400 Kilogramm schwer ist, was etwa dem Gewicht von 15 Grundschulkindern entspricht. Wer viel Mut hat, kann sich unter den Stein legen, der natürlich gut gesichert ist.

Auch das Wasser und das Abpumpen von Grundwasser für die Versorgung des Rhein-Main-Gebietes ist im Vulkaneum präsent und auch bei den Schülern, wie einigen Reaktionen zu entnehmen war. „Unser Leitungswasser hat gute Qualität“, betonte Kerstin Bär. Es werde viel kontrolliert und man könne es bedenkenlos trinken. Die Führung schloss im höchst gelegenen Raum ab. Hier wird ein magisches Buch installiert, in dem Filme über Märchen und Mythen des Vogelsberges zu sehen sind, die von einem an der Decke hängenden Beamer eingespielt werden.

Quelle: http://www.kreis-anzeiger.de/lokales/vogelsbergkreis/schotten/entdeckungsreise-im-vulkaneum_17882396.htm



Frühlingserwachen: Neues Veranstaltungswochenende mit Führungen durch Vulkaneum

SCHOTTEN - "Frühlingserwachen" heißt die neue Veranstaltung, mit der die Schottener Tourismus- und Stadtmarketinggesellschaft (GTS), der Gewerbeverein Marktstadt Schotten und die Stadt um Aufmerksamkeit und Publikumszuspruch werben. Im Mittelpunkt steht bei der Premiere das neue Vulkaneum, das nach eineinhalbjähriger Bauzeit am 1. Juli eröffnet werden soll.

So hatte das GTS-Team um Geschäftsführer Ralph Koster eine Vor-Eröffnung "mitten in einer Baustelle" organisiert, um der Öffentlichkeit das zukünftige vulkanologische Erlebniszentrum näher zu bringen. Eine Gewerbeausstellung mit dem Zentrum in der nahen Festhalle und die 559. Auflage des "Schötter Määrts" ergänzten das Angebot. Dass am Samstag, dem ersten Tag, das Besucheraufkommen noch steigerungsfähig war, lag nicht zuletzt an dem wenig Frühlingsgedanken weckenden kühlen Temperaturen im einstelligen Bereich.

Koster und seine Mitarbeiterinnen hatten zwei Führungen organisiert, die auf eine sehr gute Resonanz trafen. Knapp 100 Besucher nahmen am ersten Tag des Wochenendes die Gelegenheit wahr, das neue Gebäude zu besichtigen. Das Vulkaneum ist ein Anbau an das frühere Schottener Feuerwehrhaus. In dem Altbau sind die vorhandenen Räume in Büroflächen umgebaut worden. Die Tourismusgesellschaften Schottens und der Region Vogelsberg sowie der Natur- und der Geopark Vulkanregion Vogelsberg werden hier mit ihren Geschäftsstellen einziehen.

Das geballte Fachwissen und die zentralen Informationsmöglichkeiten führte Architekt Michael Ruhl, der Planer des Vulkaneums, auch als ein Plus des neuen "zentralen Netzwerkes" bei der Führung auf. "Das Vulkaneum soll Appetit machen auf die vulkanlogischen Schätze des Vogelsberges. Die Besucher werden viele Anregungen erhalten, um das Bedürfnis zu bekommen, die markanten Stellen draußen in der Natur aufzusuchen.

Ruhl versprach weiter kein "steinernes Museum", sondern eine Erlebniswelt mit viel Emotionen weckender Umgebung, Stationen die zum spielerischen Betätigen animieren sowie ein der Vogelsberger Natur nachempfundener Wechsel von dunkel und hell, von hohen und niedrigen Räumen, von flachen und steilen Anstiegen in Form von Treppen.

Inhaltlich wird die sogenannte Museografie einen Abriss darstellen vom vulkanologischen Ursprung, dem Entstehen der Vulkane, über die mehrere Millionen von Jahren dauernde Entwicklung des Landschaftsbildes mit den großen Verwitterungs- und Abtragungserscheinungen bis zum heutigen Zustand. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Besiedlungsgeschichte. "Vulkan und Leben lautet das Motto der Ausstellung, wir wollen zeigen, wie die Menschen gelebt haben, wie sie gewohnt haben, wie sie gearbeitet haben", erläuterte der Architekt.

Spezielle Themen spannen den Bogen zur heutigen Zeit, etwa zum Wasserreichtum des Vogelsberges, aber auch den Sorgen und Problemen der Grundwasserentnahme durch Wasserlieferungen in den Rhein-Main-Ballungsraum. Erinnert wird auch an die Zeiten des Kalten Krieges, als im nahen Fulda-Gap Warschauer Pakt und Nato Vorbereitungen für einen atomaren Krieg getroffen hatten, wie Ruhl die Besucher informierte.

Einer der Attraktionen des Vulkaneums wird ein ca. 500 Kilogramm schwerer Stein sein, unter den sich "mutige" Besucher legen können. Spannendes Erleben versprechen auch die Magmakammer mit einer filmischen Darstellung des Vulkanismus und der ebenfalls abgedunkelte Raum "Mythen und Sagen des Vogelsbergs". Hier können die Besucher in einem "magischen Buch" in die geheimnisvolle Vergangenheit der Region blicken. Eine Besonderheit sind mehrere 43 Jahre alte Mammutbäume, die aus dem Läunsbachtal am Nidda-Stausee stammen. Die nicht entflammbaren, zur Gattung der größten und ältesten Lebewesen der Erde gehörenden Bäume übernehmen im Vulkaneum auch eine tragende Funktion für die Dachlast.

Vulkaneum, Gewerbeausstellung und Markt sind am Sonntag von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Führungen durch das Vulkaneum finden um 13.30 Uhr und um 16.30 Uhr statt.

Quelle: http://www.kreis-anzeiger.de/lokales/vogelsbergkreis/schotten/fruehlingserwachen-neues-veranstaltungswochenende-mit-fuehrungen-durch-vulkaneum_17836871.htm



160 Besucher schauen sich das Innere des neuen Gebäudekomplexes in Schotten an

SCHOTTEN - (sw). Noch sind es 160 Tage bis zur offiziellen Eröffnung des Vulkaneums am 30. Juni. Am Freitag gab es die Möglichkeit, das Innere des neuen Gebäudekomplexes in Schottens Stadtmitte zu erkunden. Vier Termine hatten die Stadt und die Gesellschaft für Tourismus und Stadtmarketing (GTS) vorgegeben. "Das Angebot war schnell ausgebucht", berichteten Bürgermeisterin Susanne Schaab und GTS-Geschäftsführer Ralph Koster. Zusammen mit den beiden Experten Michael Ruhl vom Architekturbüro Ruhl & Geißler (Alsfeld) und Oliver Gies von der Gesellschaft "ErlebnisRaumDesign" (Hamburg) begrüßten sie etwa 160 Besucher.

Die äußere Silhouette ist bereits seit einigen Monaten weit gediehen. Laut Ruhl wird das Dach noch begrünt. Der Bereich rund um den Eingang wird in den kommenden Monaten ebenfalls sein endgültiges Erscheinungsbild erhalten. Der Planer erklärte auf Nachfrage, dass die Farbe Rot für den Sandstein stehe, aus dem das Feuerwehrhaus einst erbaut worden sei. Als Komplementärfarbe habe man ein kräftiges Blau für den neuen Anbau verwendet, der sich über das Feuerwehrhaus stülpt. Das Blau soll den Wasserreichtum des Vogelsbergs versinnbildlichen. Ein dunkles Grau, um den Basalt und den Vulkanismus im Vogelsberg abzubilden, sei aus ästhetischen Gründen nicht infrage gekommen.

"Wir haben hier kein steinernes Museum gebaut, sondern wir wollen zeigen, wie die Entwicklung im Vogelsberg im Laufe der Millionen Jahre vonstattengegangen ist", erläuterte Ruhl die Philosophie des neuen Hauses, das künftig mehrere Tausend Besucher jährlich nach Schotten locken soll.

Um einen Eindruck zu vermitteln, wie das Innenleben des Vulkaneums einmal aussehen wird, hatten Ruhl und Gies mehrere Schautafeln aufgestellt. Ruhls Idee für die architektonische Gestaltung lag die Form eines Kuchens zugrunde. Das Vulkaneum ist ein Stück davon. Zum gesamten "Kuchen" gehören noch die GTS und die Vogelsberger Tourismusgesellschaft sowie der Naturpark Vulkanregion Vogelsberg und der Geopark Vulkanregion Vogelsberg, die mit ihren Büros in das frühere Feuerwehrhaus einziehen werden.

Besucher kommen zuerst in das Foyer, eine große Empfangs- und Ausstellungshalle, in der auch ein kleiner Museumsladen eingerichtet wird. Dort gibt es einen Fahrstuhl, der in die oberen Ebenen führt.

Das Vulkaneum wird während eines Rundgangs erkundet, der über drei Ebenen "nach oben" führt, ähnlich wie "von den niederen Lagen von Vogelsberg und Wetterau hinauf zum Hoherodskopf", sagte Ruhl. Der Rundgang beginnt in der "Magmakammer". "Dort soll die Neugier geweckt werden", sagte Innengestalter Gies. Die Besucher werden in eine Zeit vor rund 15 Millionen Jahren versetzt, erleben Vulkanausbrüche und Lavaströme. "Wir unternehmen eine Zeitreise, die hier beginnt und etwa im Jahr 1980 endet", sagte Gies.

Zweiter Erlebnisraum ist das sich öffnende weitere Erdgeschoss, das wie die beiden oberen Ebenen lichtdurchflutet ist und durch die hohen seitlichen Fenster einen schönen Blick nach draußen ermöglicht. Dort wird die Veränderung des Vogelsbergs durch Umwelt- und Witterungseinflüsse dargestellt. Aber auch Vulkanausbrüche aus anderen Regionen der Welt werden den Besuchern durch Bilder und Filme nahegebracht.

Über eine Treppe führt der Weg in die zweite und dritte Ebene. Dort wird, unter anderem mit einer Bilderwand, das heutige Erscheinungsbild des Vogelsbergs, des größten erloschenen Vulkans Mitteleuropas, dargestellt. Viele steinerne Zeugen werden zu sehen sein, aber auch Stationen zum Mitmachen wird es geben. Zum Beispiel eine Telefonzelle, aus der man fiktiv in der Vulkanregion Eifel anrufen kann und Infos etwa über die Bildung der Mare vor 11 000 Jahren erhält.

Auf den beiden oberen Ebenen gibt es einen besonderen Blickfang: Mehrere Mammutbaumstämme tragen dort die Dachlast. Die Bäume stammen aus dem Leunsbachtal nahe des Stausees und wurden vor etwa zwei Jahren gefällt. Zu einer besonderen Attraktion dürfte eine originelle "Mutprobe" werden: Man kann sich unter einen großen Graphitblock legen, der an einem Deckenbalken aufgehängt wird. "So um die 400 Kilogramm wird der Stein schwer sein", sagte Ruhl.

Auch dem Thema Wasser wird ein Teil der zukünftigen Exponate gewidmet. Die Besucher können sich über den Wasserkreislauf im Vogelsberg und die industrielle Grundwasserentnahme informieren - und zwar anhand von Schauelementen, die in Zusammenarbeit mit der Schutzgemeinschaft Vogelsberg entwickelt wurden. Viele Fotos werden zeigen, was im Vogelsberg an Gebäuden und anderen Objekten aus Basalt gebaut worden ist.

Im letzten Raum werden Mythen und Legenden rund um den Vulkan Vogelsberg aufgegriffen. Ein eher düsteres Kapitel behandelt die Bedrohung in Zeiten des Ost-West-Konflikts. So war der Vogelsberg als atomar verseuchter Puffer vorgesehen, um die Truppen des Warschauer Paktes am Vordringen gen Westen zu hindern.

Gestern noch nicht zugänglich war der höchste Punkt des Vulkaneums, eine Aussichtsterrasse, die an den früheren Schlauchturm des Feuerwehrhauses grenzt.

Quelle: http://www.kreis-anzeiger.de/lokales/vogelsbergkreis/schotten/160-besucher-schauen-sich-das-innere-des-neuen-gebaeudekomplexes-in-schotten-an_17623281.htm



Vulkaneum wird täglich geöffnet sein

PLANUNG GTS-Geschäftsführer Ralph Koster stellt Fahrplan für die kommenden Monate vor / Museumsnetzwerk

SCHOTTEN - (sw). Der Termin steht. Am 30. Juni nächsten Jahres wird das Vulkaneum in Schottens Stadtmitte mit einem offiziellen Festakt feierlich eingeweiht (der Kreis-Anzeiger berichtete). Noch ist ein halbes Jahr Zeit, bis Besucher erstmals in der regulären Öffnungszeit am 1. Juli 2017 das neue vulkanologische Erlebniszentrum in Augenschein nehmen können. „Das Vulkaneum wird täglich geöffnet sein, von 10 bis 18 Uhr“, berichtet Ralph Koster gegenüber dem Kreis-Anzeiger. Seit 1. Oktober ist der erfahrene Tourismusmanager wieder als Geschäftsführer für die Tourismus- und Stadtmarketing-Gesellschaft (GTS) verantwortlich. Koster war zuvor bereits von 2003 bis 2013 in Schotten in gleicher Funktion tätig.

Erstmals geöffnet für die breite Öffentlichkeit wird das Vulkaneum am 20. Januar, bei der sich alle Interessierten das noch weitgehend unbekannte Innere des Neubaus und des umgebauten früheren Feuerwehrhauses ansehen können. Die eigentliche vulkanologische Ausstellung mit ihren verschiedenen Stationen und Mitmachangeboten wird dann noch nicht zu sehen sein. „Bis Ende Februar, Anfang März sollen die Bauarbeiten abgeschlossen sein“, so Koster weiter. Dann soll die Umsetzung der sogenannten Museografie, des Innenlebens des Vulkaneums, beginnen. Im April ist der Umzug des Büros der GTS, das sich jetzt noch im Gelben Haus befindet, in das Vulkaneum geplant. Hier werden zukünftig auch die Büroräume des Naturparks Vulkanregion Vogelsberg, des Geoparks Vulkanregion Vogelsberg und der Vogelsberger Tourismus-Organisation untergebracht sein.

In der Eingangshalle des Vulkaneums wird ein Shop – zum großen Teil mit Produkten aus der Region – eingerichtet sowie ein Empfangstresen. Außerdem sind im Vorfeld der Eröffnung umfangreiche Schulungen für das Personal geplant, damit ab 1. Juli „der Betrieb möglichst reibungslos starten kann“, so Koster. Speziell für das Vulkaneum werden noch drei Mitarbeiterinnen oder Mitarbeiter in Festeinstellung gesucht, eine Vollzeitkraft und zwei mit einer halben Stelle.

Eine „Voreröffnung“ im Rahmen eines Tages der offenen Tür wird es am 22. und 23. April geben. Unter anderem sind in diesem Rahmen auch Führungen durch das Gebäude geplant. Der Gewerbeverein Marktstadt Schotten wird eine Gewerbeschau organisieren und die Stadt Schotten eine weitere Auflage des Schötter Määrts, alles im Bereich um das Vulkaneum und dem großen Parkplatz. Dafür wird das Mittsommerfest zum üblichen Termin am ersten Juni-Wochenende im kommenden Jahr ausfallen, wie der GTS-Geschäftsführer mitteilte.

Um das Vulkaneum „zum Laufen“ zu bringen, hat Koster weitere Ideen entwickelt. So will er ein Netzwerk mit anderen Museen im mittelhessischen Raum knüpfen. Gespräche hat er schon geführt, so mit dem Keltenmuseum, dem Mathematikum in Gießen, der Kinderakademie (Begehbares Herz) in Fulda, dem Chemikum in Marburg oder der ebenfalls sich im Entstehen befindenden „Zeiteninsel“ in der Nähe von Marburg. Demnächst sei ein Treffen zum Meinungsaustausch anberaumt, um mögliche Synergieeffekte auszuloten, wie gemeinsame Marketing- und Werbeaktivitäten. Koster will auch eine enge Zusammenarbeit mit der Wetterauer Touristik anstreben. „Davon können beide Seiten nur profitieren“, betont der Geschäftsführer. Auch will er mit seinem Mitarbeiterteam das Rhein-Main-Gebiet „beackern“ und über eine Mailingaktion Kontakt mit vielen Schulen aufnehmen, um etwa Angebote für Tagesausflüge zum Vulkaneum bekannt zu machen. Überarbeitet würden derzeit auch die bereits bestehenden touristischen Angebote, und in Planung sei, die Internetseite neu zu gestalten. „Der Schwerpunkt wird dabei natürlich auf dem Vulkaneum liegen“, erläutert Koster. Besonderes Augenmerk werde dabei auf die Darstellung der Informationen für mobile Endgeräte gelegt. „Die Präsenz in den sozialen Medien ist heute unabdingbar“, betont Koster. So werden Informationen über das Vulkaneum, aber auch über die übrigen touristischen Angebote Schottens, zukünftig noch besser „von unterwegs“ abrufbar sein.

Das Vulkaneum soll nach den Plänen Kosters zu einem kulturellen Zentrum werden. Kleinkunst, Lesungen und andere Veranstaltungen oder auch ein regelmäßiges Jazzfrühstück kann sich der Geschäftsführer vorstellen. Im Herbst 2017 soll es damit losgehen.

Quelle: http://www.kreis-anzeiger.de/lokales/vogelsbergkreis/schotten/vulkaneum-wird-taeglich-geoeffnet-sein_17552318.htm



„Wir müssen jetzt etwas bewegen“

AUFTAKT Der Förderverein Vulkaneum informiert über seine Ziele und Arbeit / Marketingaktivitäten, Ideen und Konzepte

SCHOTTEN - (sw). Die Resonanz war groß. Etwa 90 Vertreter von Vereinen, Unternehmen, Institutionen und Gremien Schottens waren auf Einladung des Fördervereins Vulkaneum in die Festhalle gekommen. „Es ist die Auftaktveranstaltung für begleitende Marketingmaßnahmen, Konzepte und Gedanken, um das Vulkaneum zum Erfolg zu verhelfen“, meinte Markus Mergard, der stellvertretende Vorsitzende des Fördervereins. Der Verein war im Zuge der politischen Debatte um das Ja oder Nein zum Vulkaneum gegründet worden. Der Vorschlag kam aus den Reihen der Stadtverordneten.

Das Gebäude in Schottens Stadtmitte ist mittlerweile im Rohbau erstellt. Die Eröffnung soll im Frühjahr oder Frühsommer kommenden Jahres sein, wie Bürgermeisterin Susanne Schaab im Laufe der Veranstaltung mitteilte.

„Wir sehen uns als Ideengeber und finanzieller Unterstützer für das Vulkaneum“, umriss Mergard die Ziel des Fördervereins. Das geplante vulkanologische Erlebniszentrum soll für die ganze Region Vogelsberg stehen. „Wir haben einen grünen Vulkan mit großer Artenvielfalt vor der Tür, der viele Freizeitmöglichkeiten aber auch Stille und Entspannung bietet“, so der Vertreter des Fördervereins. Neben der eigentlichen Ausstellung werde das Vulkaneum das zentrale Infozentrum für den Tourismus im Vogelsberg sein, das als Anlaufpunkt aber auch als Ausgangspunkt für Unternehmungen in die Region, etwa Vulkantouren, gedacht sei.

Als dritten Pfeiler nannte Mergard die Installation eines Kulturzentrums. „Warum soll das Vulkaneum nicht den organisatorischen Rahmen für Firmenevents darstellen. Wir könnten die Plattform bieten für Familienfeiern, Kunstvorführungen, Veranstaltungen mit klassischer Musik, Kabaretts oder Lesungen.“

Das Vulkaneum strahle auch auf Schotten über. „Wir müssen jetzt etwas bewegen. Dazu gehört, die Marke Schotten auszubauen und dadurch den Bekanntheitsgrad zu erhöhen“, so der stellvertretende Vorsitzende. Denn Schotten und auch die Region Vogelsberg hätten noch nicht das gewinnbringendste Image. „Da ist noch viel Luft nach oben“, meinte Mergard. Gerade bei Tagestouristen bestehe noch viel Potenzial. Nach statistischen Erhebungen gebe ein Tagestourist etwa 30 Euro aus. Hier sei viel Geld angesichts des nahen Ballungsraumes Rhein-Main zu verdienen.

Viel Arbeit werde es geben, so Mergard weiter. Im einzelnen nannte er den Bereich Werbung, die Bündelung von Aktivitäten, aber auch neue Ideen zu entwickeln und umzusetzen. „Das kann nur funktionieren, wenn alle an einem Strang ziehen“, betonte der Referent, der auch ausdrücklich dafür plädierte, die Stadtteile mit einzubinden.

Zu verbessern sei auch die Beschilderung. Neue Wanderwege – auch durch die Innenstadt – sollten kreiert werden, die zum Beispiel Vulkaneum, Altstadt, Warte, Stausee, Mammutbäume und Vogelpark verbinden. Auch an der Vernetzung der touristischen Ausflugsziele wie Stausee, Erlebnisberg Hoherodskoopf, Vogelpark und die Altstadt müsse noch mehr gearbeitet werden, meinte Mergard. Der Referent stellte auch die Idee für ein Maskottchen namens „Vulkani“ vor, das besonders Kinder ansprechen könne. In diesem Zusammenhang wies Mergard auf den geplanten Shop im Vulkaneum vor, wo Produkte aus der Region an die Besucher verkauft werden sollen.

Abschließend präsentierte der stellvertretende Fördervereinsvorsitzende Gedanken, zur Eröffnung des Vulkaneums ein großes Fest unter Beteiligung vieler Vereine, Unternehmen und Institutionen zu organisieren. „Diesen Anlass könnten wir nutzen, um im großen Rahmen für Schotten und das Vulkaneum zu werben“, regte Mergard an. Bürgermeisterin Schaab wies dabei einschränkend auf den „heute noch nicht abzusehenden endgültigen Fertigstellungstermin“ des Vulkaneums hin. „Wir sollten die Eröffnung mit einer offiziellen Feier begehen. Ein großes Fest ließe sich danach auch noch organisieren“, so die Verwaltungschefin.

Quelle: http://www.kreis-anzeiger.de/lokales/vogelsbergkreis/schotten/wir-muessen-jetzt-etwas-bewegen_17394744.htm

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